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DIE
REISE IN DIE
SCHATTEN
"JOURNEY INTO THE SHADES" Allem voran steht das Buch der Welt, ein uralter Wälzer, der den Wanderer als Beschützer jenes selbst hervorbringt. Der Wanderer bereist die verschiedensten Winkel der Reiche und kehrt später zurück in das Herz der Welt. Dieses Herz oder auch das Zentrum der Welt ist ein besonderer, magischer und geheimnisvoller Ort. Die Zukunftsgeschichte der Menschheit steht in diesem Wälzer niedergeschrieben. Als der Wanderer beginnt, das Buch zu lesen nimmt das Schicksal der Menschheit seinen Lauf. Ein
neues Kapitel öffnet sich und gewährt den Blick auf einen
unumstößlichen Wandel der Zeit. Durch die Kräfte des
Lichts, des Friedens und der Harmonie der friedlich lebenden Völker
wurden die Mächte der Finsternis für lange Zeit bezwungen
und gebannt. Doch etwas seltsames geschieht, was dieses Gleichgewicht
stört und die Stimmen der Schatten befreit. Dunkle bösartige
Geschöpfe, die einen mit Schmerz und Verzweiflung, quälenden
Träumen und Leiden heimsuchen. Sich an Angst labenden Kreaturen.
Diese machtvollen Geschöpfe sind Vorboten von Kräften, die
sich entfesseln und den Untergang des bestehenden Gleichgewichts bedeuten,
wenn niemand den Mut und die Liebe in sich trägt, dem Einhalt und
das erhobene Schwert des Lichts zu gebieten. Wenn die Macht des dunklen
Herrschers siegt, so werden seine Gesetze zu den Spielregeln der Ewigkeit
werden und jedwedes Licht gewichen sein. Dieses besondere Buch stellt den Schlüssel dar, der die Pforten öffnet, um an das Geheimnis zu gelangen, welches alle Prophezeiungen preisgibt. Dem Jüngling wird durch den Rat der Weisen verdeutlicht, daß er der Auserwählte ist und ihm diese Bürde zuteil wird, das Schicksal der Welt mit zu bestimmen. Doch ist er sich unsicher und hat Angst vor dem, was vor ihm liegt. Es sind die Dunkelheit und der stetige Blick des Bösen, welcher sich auf ihn richten wird. Mut
und Entschlossenheit sind nun die Tugenden der Stunde. Doch sitzt der
Zweifel tief in ihm, daß er der Auserwählte sein soll. Es
bleibt dem Jüngling nichts anderes übrig als dem Urteil der
Weisen zu vertrauen und sich auf die Reise zu begeben. Vertrauen in
das Licht ist nun die Kraftquelle der kommenden Taten und Handlungen.
Für den heranwachsenden Krieger beginnt nun die Reise an den Grenzen
seiner Heimat. Der Abschied vom Wald und seinen Freunden fällt
schwer und es fließen Tränen.. Allem darüber erhaben
eine Macht, die neben der Liebe die größte auf dieser Welt
ist. Die Angst. Diese jedoch wird eine weitere Kraftquelle seines Vorankommen
sein, denn die Angst und Gefahr, alles in den Händen des dunklen
Herrschers zu sehen, wäre groß genug. Die verwüstenden Horden des Feindes haben den letzten Widerstand des Lichts gebrochen. Die Schlacht ist vollendet. Die Seite der Dunkelheit hat diesen Teil der Prophezeiung für sich erfüllt, doch niemand erfüllte das Gelöbnis der Ritter, nicht einmal jene selbst. Sie scheiterten kläglich. Der junge Krieger fühlt sich in dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit gefangen. Seine Aufgabe führt ihn weiter, jedoch fehlen ihm die Zeichen, welche den richtigen Weg weisen.Die Welt ist in Dunkelheit getaucht und alles was hell war ist nun mit Schatten bedeckt. Der junge Krieger wünscht sich die Welt zurück, die er einst kannte. Wo soll er nun noch Führung finden? Er
setzt seinen Weg fort, in der Hoffnung das Richtige zu tun. Geleitet
von seinem Herzen und dem Licht seiner Gedanken gelangt er zu einem
verstecktem Tal. Der Zorn und die Hoffnungslosigkeit in ihm verschleiern
den Blick auf die Landschaft, die vor ihm liegt. Aus der verschlingenden
Dunkelheit erhebt sich eine gewaltige Form. In Ehrfurcht erkennt er
darin den Turm der Welt. Eine Festung älter als die Zeit selbst.Ein
heiliger Boden. Er wird sich seiner Bestimmung fügen, die ihm auferlegt
wurde und diese Bürde tragen. Ein kleines Fenster im Turm erfüllt
ihn mit Hoffnung und sein Weg führt in den geheimnisvollen Turm
hinein. Von dichter Dunkelheit umgeben, welche die Arme und Hände
nach ihm ausstreckt, beginnt er den Aufstieg zur Kammer, wo er das Fenster
sah.
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